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Innovationskaufmann/frau
Innovationstechniker/in

Ausbildungsweg

Ab 2002 bietet die Hoheschule für creatives Management Ulm - voraussichtlich in einem der schönsten Wasserschlösschen an der Donau (Nähe Ulm) - eine Ausbildung als Innovationskaufmann/frau oder als Innovatonstechniker/in an.

Dauer: Zwei Monate (40 Ausbildungstage)

Ziel: Abschlussprüfung und Diplom

Kapazitäten: Der Ausbildungsgang der Innovationsberufe wird auf etwa zwanzig Teilnehmer begrenzt.

Kosten: 125 Euro pro Ausbildungstag und TeilnehmerIn. Übernahme der Kosten durch ein Unternehmen wird empfohlen.*

Spesen: Wohn- und Kost-Möglichkeiten auf Anfrage.

Unterschied zwischen Kaufmann / Techniker: Innovationstechniker/in kann ich nur werden mit beruflicher Herkunft technisch und Innovationskaufmann/frau heißt mein Beruf in allen anderen Fällen.

*Shuttle-Beruf: In der Regel ist der Ausbildungsgang der Innovationswirtschaft oder der Innovationstechnik eine passende Zusatzausbildung für bereits im Beruf stehende Erwachsene. Wir nennen den neu hinzugekommenen "aufgesattelten" Beruf Shuttle-Beruf.

Was tun Innovationskaufleute und Innovationstechniker/innen?          

Das Berufsbild.
Innovationen sind Ideen, die Wirklichkeit geworden sind.

Hochindustriealisierte Staaten sind nur aufgrund von ständigen Innovationen in der Lage, Weltmarktstellungen aufzubauen und zu sichern.

Es gibt für zukunftsorientierte Volkwirtschaften keinen anderen Weg.

Die Aufgaben des/r Innovations-Spezialist/en/in sind demnach:

I. Die professionelle Überführung der Idee in die qualifizierte, ökonomisch sinnvolle InnovationDer/die Innovations-Spezialist/in geleitet die Teams im Unternehmen professionell - einzeln und in Gruppen - zu einträglicher Creativität. II. Die Ideenerförderung und -erfassung.

In der Praxis sieht das so aus:

Innovations-Spezialist/en/innen erfassen die nicht immer offen liegenden Ideen der Mitarbeiter/innen und des Managements gründlich und methodisch. Im Betrieb und in der Behörde.

Innovationskauf/mann/frau und Innovationstechniker/in schaffen zum einen die Voraussetzungen zur Verbesserung bereits vorhandener Produkte, Leistungen und Arbeitsabläufe. Sie sind zum anderen zuständig für die Entwicklung neuer Produkte, neuer Dienstleistungen, neuer Büro- und Fertigungsabläufe; einschließlich ganzer Struktur-Innovationen.

Als Katalysator und Anlaufstelle optimieren sie das Vorschlagswesen. Sie verbessern mit dem generellen Ziel der Erneuerung und mit dem Haupt-Ziel der größtmöglichen Innovation - in allen Bereichen des Unternehmens oder des Amtes - die Sicherheit der Arbeitsplätze und die Motivation.

Sie koordinieren innerbetriebliche bzw. innerbehördliche Vorgänge. Sie verbessern den Kontakt zwischen den arbeitenden Teams und dem Publikum oder zwischen Herstellung und Vertrieb. Dafür sind sie auch in Psychologie und Menschenführung geschult. Ein gutes creatives Klima bringt insgesamt vorwärts, denn nach Untersuchungen steht für den arbeitenden Menschen an erster Stelle das "Wohlfühlen" am Arbeitsplatz. Erst an zweiter Stelle (!) das Einkommen.

Wer sollte Innovationswirtschaft studieren?

In erster Linie sollten Führungskräfte - auch der Chef/die Chefin selbst - so ein Semester absolvieren.

Für alle anderen gilt: Bewerber mit Empfehlungsschreiben des Arbeitgebers werden bevorzugt . Siehe Shuttle-Beruf.

Der Arbeitgeber wählt den/die Aspirant/en/in aus, den/die er anschließend - nach zwei Monaten - als ausgebildete/n Innovationskauf/mann/frau oder Innovationstechniker/in im Unternehmen oder im Amt einsetzt.

Schulische Voraussetzungen zum Studium:

Die Zulassung zum Ausbildungsweg ist unabhängig von der Schulbildung.

In der Regel ist das Studium der Innovationswirtschaft oder der Innovationstechnik eine passende Zusatzausbildung für bereits im Beruf stehende Erwachsene. Wir nennen das Shuttle-Beruf.

Anforderungen:

a) Auf Empfehlung eines Unternehmens, das in der Regel die Ausbildungskosten übernimmt.

b) Nachweis über drei Jahre praktische Arbeit im kaufmännischen Bereich (wenn jemand Innovationskaufmann/frau werden will) oder im technischen Bereich (wenn jemand Innovationstechniker/in werden will).

Er/sie hat also bereits einen Beruf und "sattelt drauf" (Shuttle-Beruf).

Oder c) Abitur. Oder d) Mittlere Reife plus zwei Jahre praktische Arbeit.

Oder e) auf besondere Empfehlung, z. B. vom Arbeitsamt. Auch als Berufs-Wiedereinsteiger/in.

Was sind Innovationsaufgaben?

Innovationsaufgaben gibt es in allen Bereichen. Die creative und innovative Profi-Arbeit des/r des/r Innovationkauf/manns/frau und Innovationstechniker/s/in - auch als Anlaufstelle -

berührt nahezu alle Gebiete interdisziplinär.

Beispiele: Forschung, Entwicklung, Produktion, Werken, Dienstleistung, Montage, Logistik, Vertrieb, Verkauf, Markt, Kunden, Medien, Analysen, Umfragen, Planung, Organisation, Lieferanten, Zulieferer, Ausland, Reklamationen, Formulartechnik, Verpackung, Service, Werbung, Informations-Systeme, Strategie, Kybernetische Abläufe, Entlohnung, Motivation, Investitionen, Ausbildung, Weiterbildung, Personalauswahl und -pflege, Büroabläufe in Industrie, Handwerk, Handel, Behörde, Menschenführung, Kontakt zu Creativen, Corporate Identity, Corporate Design, Markenentwicklung, Markenschutz, Gebrauchsmuster, Patent .

Ausfühliche Infomappe mit Ausbildungsplan anfordern beim Sekretariat der

Hoheschule für creatives Mangement Ulm
Sekretariat: von Spethstraße 25

D-88499 Zwiefaltendorf

Tel. 07373-555, Fax 07373-2167, e-mail; schoenbecktraining@bossmail.de

Kontakt über e-mail