Mitte der siebziger Jahre konnten wir dann diesen Vorgang in ein Gesetz fassen:
[S=(z)Mm]. Wir mochten es anfänglich nicht glauben, was wir entdeckt hatten, weil es paradox klang: Wer an die Spitze kommen will, muss Möglichkeiten meiden.
Wieso das?
Fast
ohne Ausnahme erreichen Spitzenleister ihre Position nämlich dadurch, dass sie zunächst Möglichkeiten meiden. [S=(z)Mm]. Und zwar meiden sie alle
Möglichkeiten - wenn sie noch so verlockend sind - mit Ausnahme solcher, die sie noch tiefer in ein ganz bestimmtes Fach bringen.
Hätte ein Boris Becker zum Beispiel - außer Tennis
spielen - auch noch ein excellenter Klavierspieler, ein toller Englischlehrer, ein berühmter Maler, ein bekannter Sänger, ein erfolgreicher Autokonstrukteur werden wollen, wäre er im Tennissport
niemals an die Spitze gekommen. Er mußte alle Möglichkeiten meiden, die nichts mit Tennis zu tun hatten. Zunächst! [S=(z)Mm]
Warum zunächst?
Wenn
jemand die Spitze erst einmal erreicht hat, kann er sich in allen Bereichen austoben, die im Spaß machen. Denn dann hat er die Beziehungen, das Geld und die Zeit, tausend Möglichkeiten
zu ergreifen. Aber nicht, solange er zur Spitze strebt. Um bei unserem Beispiel Boris Becker zu bleiben: Er ist inzwischen ein erfolgreicher Automobil-Niederlassungs-Unternehme r
geworden. Und er ist bei hundert Gelegenheiten, die inzwischen nichts mehr mit Tennis zu tun haben, eine gefragte Persönlichkeit.
Unser Gesetz besagt also: Spitzenleistungen entstehen,
wenn jemand (zunächst) Möglichkeiten meidet. [S=(z)Mm].
In unseren Seminaren trainieren wir die Teilnehmer und Teilnehmerinnen darin, sich fanatisch auf eine Sache zu
konzentrieren, um darin die Meisterschaft zu erlangen.
Das Gesetz der Spitzenleistung [S=(z)Mm] gilt für den einzelnen Menschen genau so wie
für einen Handwerksbetrieb oder ein Unternehmen: (zunächst) Möglichkeiten meiden und sich voll auf die Meisterschaft konzentrieren. Viele haben sich nicht an dieses Gesetz gehalten
und mussten resignierend feststellen, dass es nicht gut tat, auf vielen Hochzeiten zu tanzen, solange man auf einer Hochzeit nicht der absolute Superstar war.
Menschen, Produkte, Betriebe,
Organisationen brauchen ein klares, möglichst klar eingegrenztes Ziel, um wirklich an die Spitze zu kommen.
Wenn nicht alles täuscht, stoßen sogar Großunternehmen immer wieder
Peripherie-Teile ab, um sich besser auf das "Stammgeschäft" konzentrieren zu können. Oder sie sind gezwungen, aus allen nur möglichen Unternehmens-Zweigen selbständige Profit-Center zu
machen.
Das, gilt es, in sich aufzunehmen, zu verarbeiten und umzusetzen. Dafür sind wir als Schule da, um Menschen und Unternehmen durch Vermittlung solcher Sieger-Strategien krisensicher zu
machen. Zum Beispiel [S=(z)Mm]